Wir sind…

…ein lustiger und chaotischer Haufen von Fasnachtsfreudigen und geniessen unsere gemeinsame Zeit!

«Chäslochbrätscher…inne und usse!»

 

 

 

 

Es war einmal…

Ahnungslos und seelenruhig schliefen die Konfettis noch, als sich in einer lauen Sommernacht im Jahre 1985, zwei fasnachtsverrückte Deitinger
(Gert Kaiser und Adi Kofmehl) dazu entschlossen eine Guggenmusik zu gründen. Sogleich machten sie sich auf die Suche nach Gleichgesinnten. Auf eine Werbeschreiben meldeten sich einige schon nach wenigen Tagen. Als sie im September mit den Proben begannen, waren es bereits sechzehn Nasen.
 

Der erste Auftritt

Am Anfang wurde noch in der Zivilschutzanlage Schachen geprobt. Manch einer kam schon eine Stunde vor Probenbeginn, um seine Kehle bei gemütlichem Zusammensitzen für die Probe zu ölen.
Nach einer Internen Abstimmung am 17. Oktober 1985 einigte man sich auf den Namen Chäslochbrätscher.
Am Hilari 1986 hatte die frischgebackene Guggenmusik ihren ersten Auftritt. Mit einem Transporter wurden die Chäslochbrätscher in einem Container mit Masche Versehen auf den Place Hilari geführt. Dort übergaben sie sich der Chäswilergemeinde als Geschenk. Die Chäslochbätscher zählten nun bereits 27 Mitglieder.
 

Schräge Töne

1987 Wurden die Chäslochbrätscher nach Gurzeln an ein Dorffest eingeladen, um der Bevölkerung zu zeigen, was Guggenmusik ist. In schönen altertümlichen Gewändern gaben die Chäsis ihr Konzert. Eine älteres Müeti aus Gurzeln meinte dazu: «Merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr falsch spielt?»
Im Jahre 1988 weiteten die Chäslochbrätscher ihr Fasnachtsgebiet aus. Nun spielten sie nicht mehr nur in Deitingen und im übrigen Wasseramt, sondern nahmen auch in Koppigen und Wangen an der Aare am Umzug teil.
Im gleichen Jahr wurden die Chäslochbrätscher von den Breisacher Hofnarren nach Freiburg eingeladen, um am Umzug teilzunehmen. Drei Jahre später hatten die Hofnarren ihr Jubiläum und die Chäslochbrätscher nahmen nochmals am Umzug teil. Am Umzug waren rund 70 Vereine beteiligt. Als Mitte der 90iger Jahre ein grosser Teil der Chäslochbratscher den Austritt gaben, stiess zu unserer Guggenmusik eine Invasion Berner (v.a. Koppiger).
 

Die Berner kommen dazu

Im Jahre 2000 verabschiedet sich wiederum ein grosser Teil. Nun stiessen vor allem sehr viele Junge zu uns aus dem angrenzenden «Bärnbiet» wie auch aus allen Teilen des Wasseramts. Im gleichen Jahr übernimmt Gümpu (Thomas Mühlemann) die musikalische Leitung und im Frühjahr darauf wurde unser Vorstand nun offiziell eingeweiht. Als erster Präsident übernahm Bedu (Probst Peter) sein Amt.
 

Auf Entdeckungreise

Die Chäsis zieht es auch in den kommenden Jahren immer wieder in andere Teile der Schweiz wie auch ins Ausland. So hinterliessen wir usere Spuren immer wieder mal im Wallis, Deutschland und auch schon in Belgien. Schon fast legendär sind unser Probeweekend im Herbst und die Schlussabende im Frühling, an welchen unsere Neulinge ihre Aufnahmeprüfung absolvieren dürfen.

30 Johr Chäsis

Ein grosser Höhepunkt war 2016 unser Jubiläumsfest, an welchem wir viele viele Ehemalige Chäsis und Gäste begrüssen durften. Unsere Ehemaligen formierten sich für unser Jubiläum nochmals und gaben ihre eingeübten Stücke zum Besten!
 

Chäsi-Chiubi

2018 wurde unsere Chäsi-Chiubi ins Leben gerufen. Unter dem Motto «33-Johr verschwiitzt» verbrachten wir zwei tolle Abende. Diese findet jeweils im Novemebrstatt mit einem Raclettabend am Freitag und einm Guggenträff am Samstag. Leider musste 2020 unsere Chäsi-Chilbi aufgrund der Corona-Situation ausfallen.